Therapeutische Sprachgestaltung wird neben der Behandlung akuter Krankheitszustände auch ambulant vorsorgend, kurativ, rehabilitierend und palliativ eingesetzt. Bei Erkrankungen somatischen, psychiatrischen und psychosomatischen Ursprungs ist therapeutische Sprachgestaltung angezeigt.
Sie regt über eine Vertiefung der seelischen Erlebnisfähigkeit durch den bewussten Umgang mit den Lauten, dem Atem, der Stimme und Gesten die Selbstheilungskräfte des Menschen bis in die Harmonisierung seiner körperlichen Energien an. So wie die innere Befindlichkeit an der Sprache hörbar ist, kann die therapeutische Sprachgestaltung auf sie auch nach innen zurückwirken.
Therapeutische Sprachgestaltung wird in der Regel vom Arzt aufgrund seiner Diagnose verordnet und nach einem danach vom Sprachtherapeuten fachspezifisch selbständig erstellten Therapieplan durchgeführt.