Es erdet und ordnet
Das therapeutische Plastizieren engagiert den Menschen über die körperliche Arbeit und den Tastsinn in seinem Körper und im dreidimensionalen Raum. Das Formen von geometrischen Körpern mit Ton in der Hand hilft bei Lockerungszuständen (Schock, Psychosen, Drogen) die Verbindung mit dem Körper und die Konzentrationskräfte zu stärken.
Kleine Gefässe und Tierformen können ähnlich wirken. Und die Menschenform wendet sich an unsere innere Aufrichte. Auch das wärmende Bienenwachs, der reizvolle Speckstein oder im Sommer das harte Gegenüber des Marmors oder des Sand- oder Kalksteins können mithelfen, die Therapieziele mit Freude zu erreichen.
Es belebt und bringt ins Fliessen
Mit gleitenden Relief-Übungen auf weichem Ton, mit freierem Gestalten kann Verengtes, Stockendes ins Atmen, ins Strömen, ins Dynamische übergehen, mit befreienden Wirkungen im Körper, in der Seele und Alltagsleben.